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Tag der Astrologie 2007 – Pressemitteilung
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21. MÄrz 2007, FrÜhlingsbeginn
Aufruf zu einem alljährlich wiederkehrenden Tag der Astrologie
Hiermit proklamieren wir die Einführung eines «Astrologietages» in der Schweiz!
Der 21. März, wenn der astronomische Frühling beginnt und die Sonne
sich ins erste Zeichen des astrologischen Tierkreises – Widder – begibt,
ist hervorragend geeignet, als Ehrentag für die Astrologie erkürt
zu werden.
Überall in der Natur vollzieht sich in unseren Breitengraden in der Zeit,
in der die Sonne im ersten Zeichen ihrer alljährlichen Wanderung steht,
die Geburt, als die Sichtbarwerdung des bis dahin im Mutterschoss verborgenen
unsichtbaren Lebens.
Die Menschheit unseres Kulturkreises weiss seit Jahrtausenden, dass an diesem 21. März die auferstehende Sonne mit ihrer Bahn – der Ekliptik – den Himmels-Äquator überschreitet.
An diesem Tag sind der Tag und die Nacht auf Erden gleich lang, weshalb man ihn in vielen Kulturen den Tag der Frühlings-Tag-und-Nacht-Gleiche nennt und den Punkt am Himmels-äquator den „Frühlings-Punkt“.
Dieser Tag und Punkt sind von entscheidender Bedeutung für das Leben auf der Erde. Denn von diesem Augenblick an werden in unseren Breiten die Tagesbögen der Sonne immer länger und ihre Nachtbögen immer kürzer, so dass von Woche zu Woche das Licht und die Wärme dauernd zunehmen. Und – die Sonne, das Zentralgestirn in unserem Sonnensystem, ist der Taktgeber des Lebens auf der Erde und das Wesensgestirn in der Astrologie - sie ist unser aller Lebensspender! Ohne Sonne - kein Leben auf der Erde! In früheren Zeiten galt dieser Tag als eigentlicher Beginn des neuen Jahres, und in der Astrologie gilt er heute noch als eigentliches „Neujahr“. Dies allein schon sind Gründe genug, den 21.März zum „Tag der Astrologie“ zu erheben.
Nachdem der DAV (Deutscher Astrologenverband) mit Aktionen, Vorträgen und diversen Veranstaltungen in verschiedenen deutschen Städten in diesem Jahr erstmalig einen Tag der Astrologie proklamiert, scheint es selbstverständlich, dass auch in der Schweiz zu einem „Astrologietag“ aufgerufen wird. Da die „Königsdisziplin der Wissenschaften“ - die Astrologie - seit mehr als 5000 Jahren existiert und stets im Bewusstsein des Menschen geblieben ist, liegt es Nahe, dass diese „Königin“ ihren internationalen Ehrentag erhält. Es gibt kein anderes Wissen, das auf eine solch lange Tradition zurückblicken kann.
Alljährlich beginnt am 21. März ein neuer Sonnenzyklus, welcher in der ganzen Natur und damit auch in uns Menschen neues Leben aktiviert und ans Licht bringt. Kopf voran und kraftvoll (was in der Symbolik des Zeichens Widder liegt) durchbrechen die ersten Pflanzentriebe, von der wärmenden Sonne angelockt, die noch etwas harte Oberfläche. Bäume und Sträucher stehen in nichts nach und beginnen, ihre Knospen der Kraft des neuen Sonnenlichts zu öffnen. Überall beginnt sich das Leben zu regen, Vögel zwitschern ihre Melodien bereits wieder in voller Freude, unter und über der Erde kreucht und fleucht alles zum Licht, den Menschen und die Tiere zieht es wieder nach Draussen und rundum ist die ganze Welt bereit, die Sonne zu ihrem neuen Zyklus zu begrüssen. Die Welt ist über Nacht ein einziges Amsel- und Vogellied geworden. Die erneuernden Kräfte, die von dieser Sonne ausgehen, sind auch der Auslöser dafür, dass wir Menschen uns deutlich aus der Passivität herausheben und wieder aktiver und impulsiver in das Geschehen eingreifen.
Nicht umsonst sagt der Volksmund: „Die Sonne bringt es an den Tag“. So sagten schon unsere Altvorderen zur Frühlings-Tag-und-Nacht-Gleiche: „Dies ist die Lebens-Pforte der Sonne.“ Denn um den 21. März wird das „neue Leben“ sichtbar-körperlich, wenn die Sonne den Frühlings-Punkt erreicht und die Pflanzen, aus der „Unterwelt“ steigend, den Lebens-Horizont überschreiten und die oberste Erdschicht durchbrechen. Wenn also die Keimlinge widderhaft, Kopf voran aus der Erde stossen und die neuen, zarten Lebenstriebe aus den alten Knospenhüllen brechen.
Seit je her ist diese Zeit in den verschiedensten Kulturen und Mythologien als wichtigste Jahreszeit überhaupt gefeiert und geehrt worden.
Die nordische „Edda“ beispielsweise nennt im Grimsdal-Gedicht das erste Sonnenhaus des Himmels, das dem Widderzeichen entspricht, „Gladsheim“. Die englische und die nordische Sprache haben dieselbe Sprachwurzel. Im Englischen heisst „glad“ noch heute „freudig“. Somit ersehen wir daraus, dass unsere Frühväter diesem Sonnenhaus aus dieser Jahreszeit vom 21. März bis 21. April tatsächlich die schönste Bezeichnung gaben, die der Zeit des Überwindens des Winters, der Wiederkehr der Sonne und dem Neuerwachen des Lebens gegeben werden konnte.
Dieses Tierkreisfeld des Widders ist wahrlich das „Haus der Freude“.
Deshalb ist es nicht verwunderlich, dass in den nördlichen Ländern, die den langen und grimmigen Winter doppelt hart empfanden, dieses wiederkehrende Leben durch eine wunderschöne, jugendlich strahlende Göttin verkörperten, von der sie sagten, dass sie um die Stunden der Frühlings-Gleiche siegesstrahlend aus dem finsteren Reich der Unterwelt zur irdischen Welt emporstieg, so behutsam, wie die Morgenröte sich aus den Schleiern der Nacht enthüllt, und überall, wohin ihr zierlicher Fuss trete, Leben erwecke und mit diesem Leben Lust und Freude bringe.
Sie nannten diese himmlische und selige Göttergestalt „Ostara“. Und sie ahnten nicht, dass in der Ferne der Welt im glutheissen Zweistromland die Babylonier genau so wie sie, diesem wiederkehrenden, sich aus der Finsternis heraus gebärenden Leben die Gestalt einer Göttin gegeben haben, die sie Ischtar nannten. Leuchtend wie der erste Morgenstrahl des Lichtes, der den neuen Lebenstag ankündigt, standen die jungen Göttinnen Ostara und Ischtar um den Tag der Frühjahrs-Gleiche auf der sich dehnenden Erde, mit ausgebreiteten Händen die ringsum zum Himmel emporschlagenden Feuer segnend, mit denen die germanischen Volksstämme das Fest der Geburt des Lebens begingen.
Ebenso zweifelt heute kein Mensch mehr daran, dass das höchste Fest der Christenheit – das Osterfest, das bis in die Zeit der Apostel zurückreicht – und immer an dem Sonntag gefeiert wird, der auf den ersten Frühlingsvollmond folgt, also in der Zeit begangen wird, in der die Sonne im Tierkreiszeichen des Widders steht, seinen Namen dieser längst dem Gedächtnis der Menschen entschwundenen uralten, nordischen Göttin Ostara verdankt.
An diesem 21. März feierten die Israeliten ihr jahreszeitliches „Überschreitungs-Fest“. Wie sehr auch die Feste dieses Volkes kosmische Naturfeste waren, geht am besten daraus hervor, dass an diesem Frühlings-Fest jede Familie in der Vollmondnacht des Frühlingsmonats „Nisan“ ein Lamm als stellvertretendes Sühneopfer darbrachte. Das Lamm ist das Kind des Widders.
Die Griechen begingen um dieselbe Zeit das Fest des „durch die Tür schreitenden Dionysos“. Wir wissen, dass bei den Griechen dieser strahlende Jüngling Dionysos dasselbe ist, wie die Göttinnen Ostara und Ischtar, und sehen mit Entzücken, wie tief der Sinn ist, diesen Jünglingsgott Dionysos den „durch die Tür schreitenden“ zu nennen.
Im fernen Südamerika bestaunen wir noch heute jedes Jahr, wie am Tag der Frühlings-Gleiche die gefiederte Schlange entlang der Treppe der Pyramide von Chichen Itza als Schattenwurf vom Himmel herabsteigt, die Erde küsst und damit neues Leben spendet, um sich danach während der Herbst-Tag-und-Nacht-Gleiche am 23. September wieder als Schatten zurückzuziehen.
Auf der nördlichen Erdhalbkugel fallen der beschriebene Zeit-Kalender des Jahres und der Lebens-Kalender des Tierkreises zusammen. Wenn wir bei uns die vier Hauptpunkte (oder Kardinalpunkte) des Tierkreises betrachten, den Widder, den Krebs, die Waage und den Steinbock, so sehen wir, dass diese vier Lebenspunkte einig gehen mit dem sichtbaren, frühlingshaften Lebensanfang (Widder), dem sommerlichen Lebens-Hochstand (Krebs), dem herbstlichen Welken (Waage) und dem winterlichen „Tode“ (Steinbock) – und zusammenfallen mit den vier entscheidenden Daten des Jahreskalenders vom 21. März, 21. Juni, 23. September und 21. Dezember.
Auf der südlichen Halbkugel sind diese beiden Kalender jedoch entgegengesetzt. Dort blickt unser winterlicher Steinbock auf den heissen Sommer, die herbstliche Waage auf den Frühling und unser hochsommerlicher Krebs auf die winterliche Kälte der südlichen Erdhälfte herab. Daraus ergibt sich wohl, dass der Tierkreis eine Schöpfung der Menschen der nördlichen Erdhalbkugel darstellt und in jedem Falle uralt ist.
Wenn ein und derselbe Sonnenweg auf unserer Erde auch entgegengesetzt erlebt wird, so zeigt uns dies schlussendlich nur auf, was die Sonne uns jedes Jahr aufzeigt: dass nämlich das Leben und der Tod, der Aufgang und der Niedergang, das Helle und das Dunkle zusammengehören, dass sie im Grunde genommen zusammen ein Ganzes bilden, so wie es im Symbol des Yin und Yang dargestellt ist.
Womit wir wieder bei der alles umfassenden Astrologie sind, beim astrologischen Tierkreis, beim grossen „Kreis des unsterblichen Lebens“!
Darum:
21. März, Frühlingsbeginn, Tag der Astrologie
Initiatoren dieser Proklamation für die Schweiz sind:
Urs Schläpfer, www.astroursus.ch
Joanna Jeitler, www.astroluna.ch
Matthias Kunz, www.astrodream.ch
… und alle Astrologen und Astrologinnen, Verbände, Vereine, Clubs, Gruppen und Freunde der Astrologie, welche diesen Aufruf unterstützen.
P.S.: Es ist vorgesehen, dass im Laufe des Jahres vorzugsweise zu den Daten
der Sonnenwenden an verschiedenen Orten in der Schweiz Aktionen, Vorträge
und Veranstaltungen durchgeführt werden. Dabei geht es auch darum, das öffentliche
Bewusstsein von und für die Astrologie zu fördern.
Halten Sie Ausschau, vielleicht findet auch in Ihrer Gegend etwas statt, und
unterstützen Sie die Aktionen mit Ihrer Teilnahme.
Für allfällige Anfragen und weiterführende Informationen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.
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Horoskop fÜr den «Tag der Astrologie»
Dies ist das Horoskop des 1. öffentlich proklamierten „Tag der Astrologie“ in der Schweiz

21. März 2007, 1:07:26, Bern:
In einem ersten Schritt deute ich die Hauptachsen und die Planeten in den Häusern, ohne speziell auf den Gesamt-Verbund einzugehen. Ich mache also eine so genannte stundenastrologisch-mundane Detail-Deutung bezogen auf die Bedeutung dieses 1. Astrologie-Tages für die Schweiz und deren Astrologie-Repräsentanten.
Der Aszendent ist in Schütze und bestärkt die Astrologen und Initianten darin, dass dies eine grossartige Idee ist und die Schweiz an und für sich offen dafür ist. Dieser Tag hat ein internationales Flair, und, es geht um die proklamierte Verbreitung einer die Zeiten überdauerten Weltanschauung. Dabei kann mit diesem Aufruf ein Optimismus der unbegrenzten Möglichkeiten vermittelt werden.
Jupiter, der Herrscher über den AC, ist sehr stark im Zeichen Schütze, und verkörpert den ungebremsten Drang zur Eroberung - der Schweiz? - in geistiger Hinsicht. Dabei spielen Formen der Horizonterweiterung eine prägende Rolle. Dieser starke Jupiter kann aber auch eine Blindheit für die Risiken von übermütigen Aktionen anzeigen.
Im ersten Haus sind das Selbstvertrauen, der Selbstwert und die Zuversicht enorm. Mit diesem Jupiter wird der Schweiz in dieser Hinsicht (offizielle Einführung dieses Tages?) viel zugetraut, sogar internationale Beachtung wäre möglich.
Pluto befindet sich auch in diesem ersten Haus. Er bewirkt den Drang, sich in dieser Sache machtvoll darzustellen, kann aber im umgekehrten Fall auch ein Gefühl der Ohnmacht auslösen. Da er relativ gut mit dem Mond aspektiert ist, kann man von einer Herkulesaufgabe sprechen, bis die Bevölkerung diesen „Tag der Astrologie“ akzeptiert.
Weiter finden wir Nessus und Chiron in Wassermann im 2.Haus, beide durchwegs positiv aspektiert. Nessus bringt hier im Zeichen der Astrologie und der Unkonventionalität einen neuen Touch, eine neue Idee, und sein Kentauren-Kumpel Chiron, der selbst auch Astrologie lehrte, unterstützt natürlich diesen Aufruf.
Da es im zweiten Haus um eine allgemeine Wertebasis geht, kann mit Chiron dieses Ziel nur erreicht werden, wenn es anderen auch gelingt, diese Werte zu akzeptieren. Diese proklamierten Werte entsprechen nämlich (noch) nicht unbedingt dem allgemeinen Konsens. Nessus kann jedoch dabei helfen, diesem Neuen gegenüber echtes Selbstwertgefühl und in der Folge inneren Reichtum zu entwickeln, denn er ist stets bereit wassermännischen Fortschritt, Utopie und brauchbare Neuerungen zu unterstützen. Beide stehen auch gut zum AC dieser Idee.
Im dritten Haus, dem Haus der Kommunikation, haben sich insgesamt 5 Planeten und der Mondknoten versammelt.
– Zuerst ist da der Wassermann-Mars, der die Durchsetzung geistiger Unabhängigkeit fordert und den Ehrgeiz und die Konkurrenz in der öffentlichen Kommunikation anstachelt.
– Danach kommt der auflösende Neptun ins Spiel, der in Wassermann auf die Änderung der bestehenden Verhältnisse ausgerichtet ist, auch wenn vielen dieses Vorhaben vorerst einerseits als Traum, andererseits als „Schaum“ erscheint. Leider können mit dem 3.Haus-Neptun nachbarschaftliche Verhältnisse unter fehlender Offenheit in der Kommunikation leiden, dies gilt jedoch vor allem in diesem ersten Jahr des Aufrufs.
– Als nächstes treffen wir auf Merkur, bereits im Fischezeichen, wo er denkbar schwach steht. Hier geht’s in der Kommunikation mehr um Einfühlsamkeit als um Eindeutigkeit, auch die anonyme Kommunikation, vielleicht sogar aus dem Abseits heraus, ist bei diesem Merkur möglich. Er kann jedoch, weil das dritte Feld sein „Zuhause“ ist, hier seine Fähigkeit, Kontakte zu knüpfen, besonders gut entfalten. Hier redet er quasi über sich selbst und Absprachen und Kommunikation sind dann oft selbst Gegenstand der Erörterung.
– Dann treffen wir auf Uranus, der vom Mondknoten gradgenau in die „Zange“ genommen wird. Fast könnte man sagen, die Kommunikation dieses „Tages der Astrologie“, besonders in diesem Jahr, war Pflicht, zumindest jedoch ein starkes astrologisches Bedürfnis. Der Mondknoten fördert im dritten Haus das öffentliche Kommunizieren, und ganz einleuchtend, mit dem „Planeten der Astrologie“ in seinen Armen, geht es um Unkonventionelles in der Welt der Astrologie.
– Schlussendlich treffen wir im 3.Haus noch auf die Sonne, die sich naturgegeben ganz am Anfang des Zeichens Widder befindet. Klar doch, der Frühling beginnt! Neues Leben entsteht. Die Sonne im 3.Haus identifiziert sich mundan sehr stark über Bruder- und Nachbarstaaten, seine geliebten und ungeliebten Nachbarn. Hier beschränkt sich die Identität nicht auf das eigene Land, sondern berührt auch den Nachbarn. Die „Astrologietag“-Idee für den deutschsprachigen Raum entstand in Deutschland, wahrscheinlich zum 60-Jahr-Jubiläum des DAV. Da das dritte Haus auch das Haus der Presse und der Medien ist, wurden diese natürlich als erstes informiert, auch hier in der Schweiz. Mit dem eingeschlossenen Fischezeichen im „Pressehaus“ ist es jedoch gut möglich, dass der Ruf nach einem „Tag der Astrologie“ vorerst ungehört verhallt, allgemein auf taube Ohren stösst oder noch hinter dem Vorhang gehalten wird.
Im vierten Haus sehen wir den Widder-Mond im Gespräch (Aspekt) mit Pluto. Damit kann das kollektive Gefühl, also die Bevölkerung schnell in Aufregung versetzt werden. Sie ist andersherum aber auch leicht motivierbar, allen voran die an Astrologie Interessierten, sich für ein vorgegebenes, pionierhaftes Ziel künftig richtig ins Zeug zu legen.
Der Mond im vierten Haus zeigt an, dass dieser Aufruf im Volk nicht ungehört verhallt. Es ist gut möglich, dass der „Astrologietag“ über kurz oder lang zum „Volksgut“ werden könnte, und somit nicht von oben verordnet werden muss. Die Menschen spüren wahrscheinlich intuitiv, dass dieses jahrtausende überdauerte alte Wissen in ihrem Unterbewusstsein verankert ist, und sie ihm mit eigener Initiative zu einem neuen Durchbruch verhelfen können.
Als nächstes treffen wir auf die starke Stier-Venus im Haus der Freude, dem 5. Haus. Materielle Vorhaben haben im Stier langfristig gesehen verlässliche Perspektiven und allfällige Verhandlungen werden in erster Linie mit Realitätssinn und Geduld geführt.
Im 5. Haus, dem Haus der Partys und Leichtlebigkeit werden künftige Aktionen, Vorträge, Verhandlungen und Wissensvermittlung auch in Partyatmosphäre organisiert. Es wäre gut vorstellbar, dass spätere Generationen den „Tag der Astrologie“ als Volksfest mit Musik und Kunst und Bühnenveranstaltungen feiern werden. In diesem ersten Jahr jedoch bieten in der Schweiz erst wenige Astrologen finanzielle Verwöhnung in Form von Rabatten und Zugaben bei Bestellungen an und eigentlich finden noch sehr wenige Veranstaltungen an diesem Tag statt. Im Gegensatz zu Deutschland, wo in diesem Jahr bereits in 33 Städten Tagesaktionen stattfinden. Dies kann sich jedoch bereits im nächsten Jahr auch hier in der pragmatischen Schweiz ausweiten. Stundenastrologisch zeigt dies der ins Sextil (1° applikativ) zur Venus laufende Merkur im heurigen Widder-Ingress-Horoskop an.
Im 9. Haus steht Saturn, geschwächt in Löwe zwar und verzögernd wirkend mit seiner Rückläufigkeit. Dadurch wird es wahrscheinlich noch eine rechte Zeit gehen, bis das uralte Wissen, die „Königin der Wissenschaften“ an ihrem Ehrentag in vollem Glanz erstrahlen kann. Vorerst werden die staatlichen Verantwortungsträger diesen Tag sicher nicht für offiziell erklären. Saturn in Löwe ist das Symbol der Autoritäten, die zu bremsen wissen.
Im Haus 9 werden sozusagen Weltanschauungen reglementiert oder gar verhindert. Hier könnten konservative Kräfte im Staat inquisitorisch über die Anschauungen des Volkes wachen, was auch wieder verzögernde Wirkung zeitigt.
Die Himmelmitte ist in Waage. Gegenüber dem Widder kann die Waage abwarten und ein MC in diesem Zeichen gibt der Astrologietag-Idee diplomatische Tugenden mit auf den Weg. Es gelingt hiermit, sich widerstreitende Interessen auszugleichen. Das Ziel dieser Idee wird künftig wohl ein Miteinander und nicht ein Gegeneinader sein.
Den Glückspunkt finden wir im Haus der Freunde, der Gruppen und der Vereinigungen. Er steht sehr förderlich zum „öffentlichkeitsumschlungenen“ Astrologie-Gestirn Uranus.
In elf ist der Glückspunkt für Freundschaftsdienste zuständig. Dieser Glückspunkt bringt den „Tag der Astrologie“ in Kontakt mit recht aussergewöhnlichen und oft sehr brillanten Menschen. Freundschaften sind hier das Allergrösste. Durch das Miteinander und den gemeinsamen Austausch mit an Astrologie interessierten Menschen, findet die Idee wahres Lebensglück. Auch die Förderung durch freundschaftlich gesinnte Gönner kann diesen Tag auf den richtigen Zukunfts-Weg bringen.
Schlussendlich steht das Partnerschaftsgestirn Pholus im 12.Haus.
Dies ist wiederum ein Hinweis darauf, dass der „Tag der Astrologie“ noch
einige Zeit brauchen wird, bis er allgemein akzeptiert sein wird. Mindestens
sechs Jahre dürfte dies noch dauern. Dies stimmt dann auch überein
mit dem Saturn, der erst in etwa 5 Jahren eine allgemeine Wandlung des Bewusstseins
in dieser Sache herbeiführen kann.
Trotzdem, der erste Schritt zur allgemeinen Verankerung dieses „Ehrentages“ wurde in der Schweiz heute gemacht.
Urs Schläpfer
Sternengeschichten zum 2006

Mit Aszendent in Waage sind Menschen gesellig,
fast immer etwas eitel und selbstgefällig;
den Widerständen wird gern ausgewichen,
denn viele fühlen sich ja ausgeglichen.
Schönheit jeder Art beglückt hier am meisten
und mit dem Glückspunkt, auch hier in der Waage,
kann man’s sich leisten –
wenn auch nur vage.
Starkes Machtentfaltungsstreben
kann die Sonne im Winkel dazu geben.
Wären sie günstig, ginge es glatt,
weil quer, finden wohl Proteste statt.
Doch Saturn hoch im Süden aufgeweckt,
macht sachlich, ernst, genau, korrekt.
Der Jupiter im Zeichen Skorpion
verspricht nicht nur Hohn;
was nur irgendwie problematisch,
wird uns hier zutiefst sympathisch,
und wir müssen grübelnd ringen,
um zur Weisheit vorzudringen.
Jupiter in Zwei
ist auch nicht einerlei,
macht expansiv im Wirtschaftsleben
und nach Kapital werden alle streben.
Würde und Fülle werden erstrebt,
soziales Denken wird gelebt,
denn bei Sextilen ist zu sagen,
dass die Kräfte der Sonne sich vertragen.
Anders bringt die Quadratur
innere Konflikte nur.
So macht Neptun leicht verführbar, hemmungslos
und legt auch manchen Schwindel bloss.
Salbungsvoll vertritt man Lehren
und will andere damit bekehren,
ohne dass man selbst erledigt,
was man so voll Eifer predigt.
Merkur und Pluto voll vereint
im dritten Haus Schütze vieles keimt.
Politische Propaganda und Phrase
führen bei vielen zu Ekstase.
Kollektivvorstellungen werden manipuliert
und manch einer ist danach blamiert.
Ansonsten ist dazu zu sagen,
dass Sitte und Moral nicht immer tragen
und Demagogen diese oft vertagen.
Steinbocksonne auf Spitze
vier,
hat Heimat und Tradition im Visier.
Mancher im Staats- und Familienkreise
herrscht nach Patriarchenweise;
auch Rohstoffquellen werden aufgebraucht
und manchenorts wirtschaftliches Fundament verhaucht.
Sehr beliebt ist jedoch das Trigon
Sonne und Mars wirken lösend schon.
Kriegerisch, heroisch meist,
der Menschheit Leitbild sich erweist,
doch können wir hier auch hoffen,
vielleicht sind ja andere davon betroffen.
Auch Mond in Vier
und Venus hier,
geben zu Hoffnung Anlass
und viele wollen nur ihren Spass.
Doch Leistungsdrang und Ehrgeiz quälen
und jeder liebt es, aufzuzählen,
was für andre er vollbracht –
na dann mal, gute Nacht!
Venus in Wassermann macht einige bewusst
für die ordinäre Lust;
doch sie zeigt sich stets gesellig
und den Freunden gern gefällig.
Perserteppich, Marmoruhr,
grosser Sinn für Heimkultur,
und manche werden ihr Geld nicht schonen,
um in Eleganz zu wohnen.
Neptun in Fünf kann der Erotik dienen,
auch dem Sport, wenn gut beschienen.
Doch quer zu Jupiter schon
findet man auch Irrungen, Perversion und Hohn.
Auch Uranus hier im fünften Feld
nicht allzu viel auf sich hält.
Sitte und Moral, Verkehr
sind hier häufig recht leger,
und bei vielen schlechten Strahlen
neigt auch unsrer Planet zum Anomalen.
Unwetter, Erdbeben und Überraschungen
werden stets von Uranus erzwungen;
doch er kann auch zu Reformen führen
wenn wir ihn so richtig spüren.
Das sechste Haus ist soweit leer,
nur Herrscher Neptun macht hier die Arbeit schwer.
Jeder will die Verwirklichung kreativ,
und wirkt dabei entweder produktiv,
oder andernfalls auch primitiv.
Im Siebten sich der Mondknoten hält,
der sagt, was mangelt in der Welt.
Zur Partnerschaft hin zeigt der Steg,
dies wäre der Menschheit Weg.
Doch nicht kriegerisch sollte er sein,
sonst entsteht allgemein Seelenpein.
Drum ist hier Aussenpolitik gefragt und Diplomatie,
dies wäre dann die «Strategie der Sympathie».
Mars im Stier nicht gerne hastet;
Erdenschwere ihn belastet.
Mit Impulsen oft er geizt,
doch wehe, wer ihn reizt.
Aggressive Kräfte wohnen
in der Seele tiefen Zonen.
Brechen sie aus ihrem Bann,
heisst es: rette sich, wer kann!
Dann sind Not, Bankrott und Umsturz nah,
und nirgends Gloria und trallala …
… weder in Afrika noch in Amerika.
Im neunten Feld die Ideologien wohnen
und es könnte sich sehr lohnen,
Entwicklungshilfe und Kulturaustausch so zu gestalten,
dass auch weniger Begüterte mithalten.
Denn intellektuelle Gaben
scheinen viele hier zu haben;
und auch das Priestertum will durch Reden und Schreiben,
mit der profanen Welt verbunden bleiben.
Mit Spitze Zehn im Zeichen «Mond»
sind die Ziele wie gewohnt.
Zuerst schaut jeder auf seinen Bauch,
vielleicht danach auf andere auch.
Die Regierungen sind besorgt,
dass Ernährung und Volkswirtschaft nur geborgt.
Auch Landwirtschaft ist hier zugegen,
und die steht mancherorts im Regen.
Saturn die Spitze Elf regiert
und damit den Willen des Volkes repräsentiert.
Steht er zudem schlecht im elften Haus
nutzen uns die Freunde aus.
Doch niemand sollte darob verzagen,
denn er möchte uns auf eine andere Ebene tragen.
Seine Rückläufigkeit ist kein schlechter Scherz,
eher schon ein starkes Löwe-Herz.
Saturn nämlich gibt der Gestalt,
Dauer, Festigkeit und Halt.
Ihm ist wertvoll, was beständig,
schicksalhaft ist und notwendig;
Ordnung gibt er, feste Schranken,
klare Logik den Gedanken;
Kraft, um Schweres zu ertragen,
zu verzichten, zu entsagen.
Das zwölfte Haus zum Schluss
steht in Jungfrau, oft kein Genuss.
Manche fühlen sich bedrückt vom Leben
und suchen nach Sicherung durch Zweckbestreben,
nach Ordnung und nach festen Stützen,
um vor Unberechenbarem sich zu schützen.
Doch finden wir hier auch Angst, Betäubung, Schwindel,
und ebenso allerarten von Gesindel,
die lichtscheu und bequem sich laben
an unsren hart erarbeiteten Guthaben.
Und nun, am Ende der Sternengeschichten,
wird der eine mir beipflichten,
andere über die Sterne richten,
und dabei mitnichten sichten,
dass heutzutage nur mit verzichten
die allgemeine Lage sich liesse lichten.
Und die Moral von der Geschicht?
Verzicht erpicht …
Zuversicht besticht …
Kerzenlicht ist schlicht –
Rampenlicht nicht –
so der Sternen Licht
zu uns spricht!
Urs Schläpfer, Astrologe AFS
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